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Statements

Hier könnt Ihr Euer Statement zum Diskurs rund um den Steinengraben platzieren.

 

SUBJ1

Wie wäre es, wenn wir alle unsere Versicherungsverträge bei der Helvetia kündigen?

Dieser Abriss ist sozial ein grosses Problem, weil dadurch erneut
günstiger Wohnraum verschwindet. Aber auch energetisch ist er
bedenklich. Mit dem Abriss geht sehr viel graue Energie verloren. Selbst
wenn der Neubau im Betrieb wenig Energie verbrauchen würde, ginge es
sehr lange, bis der Energieverbrauch für den Abbriss und den Bau der
neuen Gebäude kompensiert wäre. Wahrscheinlich länger, als die Neubauten
stehen. Man fragt sich wirklich, warum eine Stadt wie Basel, die einen
guten Ruf im Energiebereich haben will und stolz bei Städte-Allianz der
Klimakonferenz mitmacht, solche unnötigen Abrisse zulassen will.

Ich selber war Eigentümer des Steinengraben 36, wo ich geboren bin, dann 22 Jahre darin lebte und nach 10 Jahren, inzwischen mit meiner Familie dorthin zurückkehrte, bis ich 2012 dieses wunderschöne Haus nach weiteren 30 Jahren aufgeben musste. Ich kann mich an viel Schönes erinnern, aus meiner Kindheit und den Erzählungen meines Vaters aus seiner, die auch er als Kind am Steinengraben 36 erleben durfte. Wir kannten viele liebe Menschen, die mit uns in guter Nachbarschaft lebten, die sich auch nach den negativen Veränderungen des Steinengraben, mit dem Bau des Cityrings und des Heuwaage-Viadukts, trotz massiven Verkehr, Lärm und Schmutz lange nicht vertreiben liessen. Im Gegenteil, ich entschloss mich mit meiner jungen Familie wieder ins Elternhaus zurückzukehren, um dort noch während 30 Jahren eine wunderbare Zeit, zuerst als Mieter, dann als Eigentümer des Steinengraben 36 zu erleben. Dazu gab es im 3-stöckigen Haus mit dem grosszügigen Wohnraum, dem wunderschönen Interieur aus einem alten Parkettböden, den Stuckaturdecken, alten, runden, weissen Kachelöfen, einem breiten Treppenhaus, jeden Grund. Ganz zu schweigen von der grünen Oase eines grossen Gartens dahinter, mit alten Bäumen und vielfältigen Pflanzen, die uns für den Verkehrslärm auf der Vorderseite des Hauses mehr als entschädigte!
Warum ich diesen Ort verlassen und meinen ehemaligen Steinengraben 36 verkauft habe? Primär waren da die Bebauungspläne der ehemaligen National Versicherung mit Abriss- und Neubebauung als "Ersatz" der schönen Nachbarliegenschaften Steinengraben 34 - 30 durch hässliche Betonbauten für Büros. Alles in unserer Nachbarschaft, inklusive der schönen Gärten, sollte zerstört werden und mein Steingraben 36 zwischen 5 - 6-stöckigen Betonklötzen eingeklemmt! Nein das darf nicht sein - weshalb ich mich auch lange gegen einen Verkauf des Steinengraben 36 an die National Versicherung wehrte. Leider hatte ich damals noch nicht derart kämpferische Nachbarn und Organisationen zur Seite, mit deren Unterstützung ich eventuell den Verkauf des Steinengraben 36 hätte abwenden können. Doch es kamen zusätzlich altersbedingte, nicht zuletzt auch finanzielle Überlegungen aus Unterhaltsgründen dazu, die mich zu diesem schweren Schritt eines Verkaufs des Steinengraben 36 im 2012 schliesslich bewogen.
Heute zu wissen, dass nun wieder junge, aufgestellte Menschen in den allerletzten schönen Altbauten am Steinengraben leben und konstruktiv, einfallsreich mit allen legalen Mitteln um deren Erhalt, und gegen das Profitdenken der jetzigen Besitzer Helvetia Versicherung ankämpfen, finde ich wunderbar, lobens- und unterstützungswert!
Macht weiter so, der Erfolg mag euch allen gegönnt sein! Ich hoffe und drücke euch dafür die Daumen, dass ihr für diesen grossartigen, engagierten Einsatz zum Erhalt dieses kleinen Paradieses, die die Häuser und Gärten noch heute bedeuten, baldmöglichst belohnt werdet!

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Netzwerk Wohnungsnot ist ein loser Zusammenschluss sozialer Einrichtungen, die bei aller Verschiedenheit der Tätigkeitsfelder und der Trägerschaften Eines gemeinsam haben: Sie sind alle in ihrer täglichen Arbeit direkt mit der Problematik Wohnungs- und Mietzinsnot in Basel konfrontiert.
Wir beraten und unterstützen Menschen, die aufgrund sehr unterschiedlicher Ursachen keine für sie bezahlbare Wohnung finden. Das sind schon länger nicht mehr ausschliesslich sogenannte Randständige, sondern immer mehr auch Menschen aus dem Mittelstand. Diese gemeinsame Betroffenheit hat uns zum ungewöhnlichen Schritt bewogen, mit einem offenen Brief an Sie zu gelangen. Denn die Helvetia Versicherungen hätten es in der Hand, einen Beitrag zur Linderung der akuten Wohnungsnot in Basel zu leisten.

Wir sprechen von den Häusern am Steinengraben 30 bis 36, die in Ihrem Besitz sind und nun einem Bürokomplex mit einzelnen teuren Wohnungen weichen sollen. Die Häuser sind in einem guten Zustand und vor allem: Die Mieten sind günstig. Jede günstige Wohnung, die im Raum Basel verschwindet, verschärft die Wohnungsnot. Denn es sind vor allem Haushalte mit geringem Einkommen, für die bezahlbarer Wohnraum fehlt. Die Situation ist alarmierend. Beim Verein für Gassenarbeit Schwarzer Peter sind rund 350 Personen ohne festen Wohnsitz gemeldet. Es ist uns nur noch selten möglich, für die Menschen, die wir beraten und betreuen, geeignete Wohnungen zu finden. Betroffen sind Jugendliche und Betagte, Alleinstehende, Familien mit Kindern und Alleinerziehende. So konnten zum Beispiel bei IG Wohnen, Soziale Wohnungsvermittlung, vor 2013 ca. 50% der Personen eine Wohnung vermittelt werden. Mittlerweile sind es nur noch 35%.

Vor diesem Hintergrund appellieren wir an Sie, auf ihren Entscheid, die Häuser am Steinengraben abzureissen, zurückzukommen. An Büroräumlichkeiten herrscht in Basel kein Mangel, sehr wohl aber an günstigem Wohnraum. Werden die Häuser am Steinengraben abgerissen, verschwinden günstige Wohnungen unwiderruflich und die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich weiter. Die Chancen für jene Menschen, die mit unserer Unterstützung eine Wohnung suchen, sinken spürbar.




Wir sind gerne bereit, Ihnen in einem Gespräch die Problematik aus erster Hand zu schildern. Umgekehrt hoffen wir auf Ihre Bereitschaft, zusammen mit den jetzigen Bewohnerinnen und Bewohnern Alternativen zu einem Abriss der Häuser am Steinengraben zu prüfen. Denn ein Erhalt dieser günstigen Wohnungen wäre für die Wohnsituation in Basel enorm wichtig. Zudem könnten Sie damit einen kleinen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten. Denn Wohnungsnot macht Menschen krank.

Näheres zu den Häusern und den Anliegen der BewohnerInnen finden Sie unter
www.steinengraben.ch



Mit freundlichen Grüssen

Für Das Netzwerk Wohnungsnot:

Das Wohnraumfördergesetz droht tatsächlich zum WohnRAUBfördergetz zu werden! Danke für Eure Dokumentation: Als 2010 die Steinengrabenhäuser noch der "National" gehörten und das alte Gesetz galt, waren die Häuser noch gegen Abbruch geschützt... Und was gleichzeitig mit solchen Häusern eben auch verloren geht, sind lebendige Nachbarschaften. Bleibt hartnäckig!

Ständig schiessen neue Bauten mit unbezahlbaren Wohnungen in Basel aus dem Boden; leerstehende! Auch nach Monaten und Jahren gleichen sie Geisterhäusern z.B. die hässlichen braunschwarzen Blöcke die auf der Kleinbaslerseite gebaut wurden. Wir sind eine Familie im unteren Mittelstand. Subventionen bekommen wir nicht für das verdienen wir knapp zu gut, eine 4- oder grössere 3-Zimmerwohnung können wir uns aber ausserhalb einer Genossenschaft nicht leisten und das mit zwei Kindern und zunehmends schwindendem Platz. In der letzten Abstimmung darüber wurde dem Volk verkauft der Staat würde bei tiefem Einkommen unterstützung leisten und die Mehrheit glaubte die Lage sei so i.O. Ich nehme das ganz anders wahr, ich fühle mich bei der Wohnungssuche finanziell ausgegrenzt. Dieser Umstand ärgert mich daher bin ich überall in Basel für günstigen Wohnraum und fordere den Staat zu mehr Unterstützung auf. Es sind offenbar, da auch für viel sinnloses Geld ausgegeben wird, genügend Mittel vorhanden.

Eigentlich sollte es Aufgabe des Kantons sein, solche gottlob während Jahrzehnten «positiv trotzenden», prachtvollen Ensembles unter Schutz zu stellen. Dies käme selbstverständlich de facto einer partiellen Enteignung gleich. In diesem Falle überwiegt jedoch m. E. das Allgemeininteresse bei weitem das renditegesteuerte Interesse eines Unternehmens. Der ideelle Gewinn, den die Helvetia mit der Erhaltung/Renovation dieser Liegenschaften mitsamt Grünraum erzielen würde, wäre überdies unermesslich und vermutlich beste Werbung für das besitzende Unternehmen selbst – im Sinne von «Tue Gutes und sprich darüber!».

Ich kann nicht verstehen, wie man sich nach Ablauf von Zwischennutzungen immer so gegen den Neubau wehren kann. Auch wenn diese Häuser für sich genommen besonders wirken, so stehen diese völlig alleine. Wären sie schützenswert gewesen, wäre dies sicher geschehen.
Je mehr man sich gegen Zwischennutzungen wehrt, je weniger werden Investoren bereit sein ihre Gebäude zwischenzeitlich günstig zur Nutzung freizugeben. Dann wird vermehr einfach alles zugemauert und fertig.
Eine Versicherung muss das erhaltene Geld investieren und rendite abwerfen...

In meiner Vision einer idealen Stadt stehen hochmoderne Bauten neben und zwischen Gebäuden aller Epochen, die mit ihrer Geschichte und ihrer Patina etwas beifügen, dass man nicht planen kann. Dieses Organische im Urbanen empfinde ich als inspirierend, die Verbindung vom Zukunftsorientierten und dem Vergangenen macht für mich ein reizvolles Stadtbild erst aus. Von daher plädiere ich stark für den Erhalt des Wohnraumes am Steinengraben, der diesem ansonsten leblosen Abschnitt der Stadt ein unerwartetes und bereicherndes Antlitz verpasst.

Zitat von  Isidor Wallimann, Präsident Verein Urban Agriculture
Netz Basel

Anbei das Statement des Verein Urban Agriculture Netz Basel www.urbanagriculturebasel.ch

Der gemeinnützige Verein Urban Agriculture Netz Basel setzt sich ein für den Erhalt von landwirtschaftlich nutzbarem Boden und für die Umnutzung von Boden zur Erzeugung von Lebensmitteln. In diesem Sinne unterstützt der Verein das Begehren, den Wohn- und Gartenraum am Steinengraben zu erhalten – auch im Sinne von Gemeinwesen Entwicklung, Raumgestaltung, Gesundheit durch Bewegung, Gesundheit durch Lebensmittelsicherheit, Linderung von Armut, Selbstversorgung und Versorgungssicherheit, lokalökonomische Entwicklung, Entwicklungshilfe durch höheren urbanen Selbstversorgungsgrad, Ökologie, Biodiversität, Klimaschutz, etc.

(...)"Wir haben bei der Baueingabe keine Einsprache eingereicht, weil wir aus unserer langjährigen Erfahrung bei der folgenden Interessensabwägung keine Chance auf einen Erfolg sahen. Das heisst aber nicht, dass wir das Bauprojekt und seine Auswirkungen nicht bedauert hätten. Wieder einmal geht vieles für Mensch und die urbane Natur verloren, ohne dass Gleichwertiges wieder geschaffen wird, und dies durchaus im Rahmen des geltenden gesetzlichen Rahmens. Der Naturwert des Gartenraumes (zu anderen Aspekten wie der Verlust von bestem Wohnraum äussern wir uns verständlicherweise als Pro Natura nicht) ist nicht überragend, aber selbstredend gut und erhaltenswert. Sein Verlust kann auch ineinem grösseren Zusammenhang gesehen werden: Die Summe benachbarter wertvoller Gartenflächen ergibt erst das besonders Erhaltenswerte, nämlich eine Kette vernetzter Lebensräume, welche einem Stadtteil seine besondere ökologische Bedeutung geben. Fallen immer mehr Zwischenglieder in dieser Kette weg, erleidet ein Quartier eine ökologische Ausmagerung, vom Lebenswert für die Menschen einmal ganz abgesehen.

Ein Punkt verdient besondere Beachtung, und das ist die grossflächige Unterkellerung vor allem für die Tiefgarage. Wo eine in der Regel maximal einen Meter mächtige Erdschicht genügen muss, kann sich keine langlebige Bestockung mit grösseren Gehölzen bilden, und auch sonst kann dieser Gartenuntergrund nicht als gewachsen und natürlich entwicklungsfähig gelten. Sie könnten also mit gutem Grund die übermässige Ausdehnung der unterirdischen Betondecke anfechten und eine substantielle Reduktion der unterirdischen Bauten fordern. Sie könnten geltend machen, dass die neu zu erstellende Gartenanlage bei Weitem kein Ersatz für den verlorenen Garten ist und den hundertprozentigen Ersatz fordern (was örtlich kaum möglich sein wird). Damit können Sie und Ihre Mitstreiter einen Bauaufschub erwirken, aber den Neubau wohl nicht ganz abwenden. Dazu reichen die rechtlichen Mittel wohl nicht. Aber man weiss nie, auch im Bauwesen erlebt man immer wieder Überraschungen." 

„Ich bin für den Erhalt der Häuser am Steinengraben. Sie sind ein städtebauliches Zeugnis und die Gärten sind Grünoasen mitten in der Stadt.“

Bitte erhalten Sie diesen günstigen Wohnraum, bitte erhalten Sie diese wunderschöne Oase.
Christina Lieberherr (Nachbarin)

Die Häuser Steinengraben 30-36 sind erhaltenswert

 

Der Heimatschutz Basel hat gegen den vorgesehenen Abbruch der Häuser Steinengraben 30-36 und das damit verbundene Neubauprojekt keine Einsprache eingereicht, weil sie weder der Schon- noch der Schutzzone zugeteilt sind. Der Heimatschutz war damit nicht rekurslegitimiert. Die vier Wohnhäuser von 1870 wurden bei der letzten Zonenplan den Neubauabsichten des Eigentümers, des Versicherungskonzerns Helvetia/Patria/National, geopfert.

 

Dabei handelt es sich um charakteristische Zeugen der Basler bürgerlichen Wohnkultur  in der zweiten Hälfte des 19. Jahrunderts, die als eine der letzten Zeugen der ursprünglichen Bebauung des Steinengrabens erhaltenswert sind.  Die Strasse am Steinengraben wurde zwischen 1860 und 1868 erichtet, mit bekiester Fahrbahn, Trottoirs und Allee. Die vier Wohnhäuser stehen heute nicht völlig isoliert da. Auf der andern Seite des Cityrings befinden sich zwei klassizistische Häuser  (Schutzzone), in denen sich Räume der Musik-Akademie befinden. In unmittelbarer Sichtweite steht die denkmalgeschützte Marienkirche.

 

Die Wohnhäuser Steinengraben 30-36 sind weitgehend im Originalzustand erhalten, abgesehen von gewissen Veränderungen im zweiten Stock und den Dächern bei den Liegenschaften 36 und 34.  Über den Fenstern des ersten Stocks in allen vier Liegenschaften finden sich Ziergiebel mit Reliefs von Masken und Pflanzenornamenten im antikisierenden Stil. Die Räume, meist in der Originalaufteilung erhalten, enthalten Kassettendecken, Stuckdecken mit variierten Ornamenten,  Glastüren mit Ornamenten im Grisailleverfahren, Parkettböden mit trompe-l'oeil-Effekten und Kachelöfen aus der Zeit.  

 

Trotz der Lage am vielbefahrenen Steinenring ist die Wohnqualität erstaunlich hoch. Dazu tragen die grosszügigen Gärten mit einem schönen Baumbestand wesentlich bei. Mit dem Abbruch der Häuser am Steinenring gingen günstiger Wohnraum und gute Bausubstanz verloren. Je nach Niveau der Renovation liessen sich in den Häusern auch Wohnungen von gehobenem Standard einrichten.  

 

Das immer wieder überarbeitete Neubauprojekt in Zone 5a würde einen umfassenden Nachhaltigkeitstest nicht bestehen. Den wirtschaftlichen Vorteilen für den Bauherrn stehen soziale und baukulturelle Verluste gegenüber, die schwerer wiegen.   


 

Christof Wamister

Obmann Heimatschutz Basel



 

    

 

„Es hat genügend neue grosse Bürohäuser und sogar einen Überschuss an Büroräumen in Basel --- aber viel zuwenig günstige Wohnungen für Junge, für Studenten. Und es ist fatal, dass mit jedem Neubau nicht nur günstiger Wohnraum verschwindet, sondern auch Gärten, gewachsener Grünraum, unversiegelter Boden --- alles wichtige Faktoren für ein gutes und ausgeglichenes Stadtklima. Mit jeder Einstellhalle im Garten werden grosse Bäume gefällt und nicht mehr ersetzt, weil der Wurzelraum zu klein ist.“

 

Immer mehr wertvoller Wohnraum verschwindet zu "Ungunsten" teurer Luxuswohnungen und Arbeitsflächen, die keiner braucht. Diese Häuser am Steinengraben zeugen von Vergangenheit, zeigen eine wertvolle Innenausstattung die sich lange bewährt hat und erzählen viel über Architektur, Geschichte und von Menschen die darin gelebt haben oder dies immer noch tun. In den nach hinten liegenden Gärten herrscht noch Naturraum, Ruhe und einfach Leben, obwohl mitten in einer Stadt, ein richtiger Kraftort. Diese muss unbedingt erhalten bleiben, für uns alle, für die jetzigen Bewohner und für nächste Generationen.

Ich finde es schade, dass, egal wo, alles was älter ist abgerissen wird um einen Betonblock hinzustellen. Man sollte diese Häuser schützen. Ganze Quartiere gehen so kaputt und das ganze Stadtbild verändert sich, der Charme eines Quartiers geht verloren. Ich bin in Basel aufgewachsen und wenn ich ab und an nach Basel komme, erkenne ich vieles nicht mehr. 
Es geht hier nur um Profit, grössere Häuser geben mehr einnahmen. Heute ist es halt so, wer viel hat will immer noch mehr.

Weil der Steinengraben 36 mein Elternhaus war und ich nicht nur 24 Jahre darin lebte, sondern dieses Haus weiterhin in einem guten baulichen Zustand ist. Ein Wohnhaus in gutem Zustand muss m.M. nach erhalten bleiben. Andreas Burckhardt, Obere Weid 30, Postfach 687, 4125 Riehen 1, Riehen, 11.12.2015

a) Günstiger Wohnraum soll auch in Städten zu finden sein.
b) Die zunehmende Überbauung und/oder Umnutzung historischer Gebäudlichkeiten durch finanzstarke Akteure untergräbt oft über kurz oder lang die Lebendigkeit und den Charakter ganzer Stadtteile oder Quartiere.

Abriss - wozu? Völlig verantwortungs- und phatasielos. Es gibt genügend leerstehende Büros.

Wir brauchen die alten Häuser als Vorbilder, damit wir es irgendwann wieder schaffen, neue Häuser zu bauen, die genau so schön wie die alten Häuser sind.

Please protect.
David (Neighbour)


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